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Mittwoch, Februar 22, 2012

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Analog / ISDN / GSM PDF Drucken E-Mail

Übertragungseinrichtung

Die Übertragungseinrichtung (ÜE) stellt eine Verbindung zwischen der Gefahrenmeldeanlage und der Alarmempfangseinrichtung einer hilfeleistenden Stelle her.
Die Übertragungseinheit ist in der Regel ein Hauptmelder, über den sich eine Gefahrenmeldeanlage auf einen Sicherheitsdienst(EMA/ÜMA) bzw. die Feuerwehr(BMA), per Standleitung, aufschalten darf.

Prinzip der Gefahrenmeldung zu einer hilfeleistenden Stelle

Gefahrenmelde-
anlage(GMA)
Übertragungs-
einrichtung(ÜE)
Übertragungs-
strecke
Alarmempfangs-
einrichtung(AEE)
Brandmeldeanlage
Einbruchmeldeanlage
Überfallmeldeanlage
Hauptmelder
AWAG
AWUG
Modem
Festnetz(analog/ISDN)
D1-Funknetz
D2-Funknetz
Polizei
Feuerwehr
Sicherheitsdienst
Hilfeleistende Stelle

 

Wenn für die Aufschaltung keine Primärleitung (Standleitung) verwendet wird, so handelt es sich bei der Übertragungseinrichtung (ÜE) um:
  • AWAG - Automatisches Wähl- und Ansagegerät
    Wird das AWAG ausgelöst, so wählt es über das Telefonnetz eine vorbestimmte Rufnummer an, und spult einen vorher aufgesagten Text ab.
    Die Ansage muss über eine Tastenkombination oder eine Spracherkennung bestätigt werden.
  • AWUG - Automatisches Wähl- und Umschaltegerät
    Wird das AWUG ausgelöst, so wählt es über das Telefonnetz eine vorbestimmte Rufnummer an, die über eine Datenendeinrichtung verfügt. Über die entstandene Verbindung wird nun ein Datenstrom ausgetauscht, der die Art der Meldung beschreibt(Störung, Alarm, etc.).


GSM-Übertragungsgeräte


Das Übertragungsgerät dient zur Übermittlung von Gefahrenmeldungen und/oder technischen Alarmen ausschließlich über das GSM-Netz. Die Übertragung erfolgt in Form von Sprache zu einem Telefonanschluss oder digitaler Signale zu einer Alarmempfangseinrichtung. Die übermittelten Meldungen werden durch ein Quittungstelegramm bestätigt. Die Platine kann so parametriert werden, dass bei ordnungsgemäßer Quitting der Programmablauf gestoppt wird. Meldungen zu Cityruf (Pager) und SMS (über T-D1 Alpha Service oder D2-Message) sind ebenfalls realisierbar.

Analoge Übertragungsgeräte

Die Geräte dienen zur Übermittlung von Gefahrenmeldungen bzw. technischen Alarmen in Form digitaler Signale über einen analogen Telefonanschluss. Die Geräte sind vorgesehen zum Anschluss vor Telefonapparaten, vor nicht durchwahlfähigen TKAnlagen sowie als Nebenstelle in TK-Anlagen. Sie entsprechen den Richtlinien VdS 2463 / 2465 / 2471 und besitzen die VdS-Anerkennung. Die Gerätevarianten mit integriertem GSM-Funkmodul bieten zusätzlich einen Ersatzweg über das GSM-Funknetz.
Mit dem Erweiterungsmodul „EWA“ sind auch Sprachtextmeldungen möglich. Mit dem Erweiterungsmodul Fernwirken „EWF“ lässt sich das Gerät um 8 weitere Meldelinien und 7 Fernschalt-Relaisausgänge erweitern.






ISDN-Übertragungsgeräte

Die Geräte dienen zur Übermittlung von Gefahrenmeldungen bzw. technischen Alarmen in Form digitaler Signale über einen ISDN-S0-Basisanschluss. Sie entsprechen den Richtlinien VdS 2463/2465/2471 und besitzen die VdS-Anerkennung. Die Geräte sind zur Anschaltung am ISDN-Mehrgeräteanschluss vorgesehen. Es besteht bei den Geräten die Möglichkeit am Punkt-zu-Punkt-Anschluss vor einer TK-Anlage als auch am Mehrgeräteanschluss (Punkt-zu-Mehrpunkt) betrieben werden. Zudem steht bei einigen Gerätevarianten zusätzlich ein Ersatzweg über das GSM-Funknetz zur Verfügung. Die zu übermittelnden Meldungen werden zu einer oder mehreren Alarmempfangseinrichtungen übertragen und durch ein Quittungstelegramm bestätigt. Das ÜG kann von einer ÜZ auch fernabgefragt werden. Meldungen über Funkrufdienste (z.B. Cityruf), SMS über T-D1 AlphaService oder D2-Message und zu GSM-Handys sind ebenfalls möglich.

Des Weiteren können die ISDN-Geräte in Verbindung mit dem Erweiterungsmodul IP/1 zur Übertragung über IP-basierende Netze (WAN/LAN) verwendet werden. Über die Ethernet-Schnittstelle (10/100 Mbit – Autosensing) kann das ÜG sowohl an geschlossene (Intranet) als auch an öffentliche (Internet) Datennetze angebunden werden. Hinsichtlich der Datensicherheit (besonders in öffentlichen Netzen) wurden die vom VdS (Entwurf VdS- 2465 Protokollerweiterung bzw. VdS 2471) geforderten Authentisierungs- und Verschlüsselungsalgorithmen (AES-128 Bit Verschlüsselung) implementiert. Wahlweise kann die Alarmmeldung unverschlüsselt (nur für Intranet) oder verschlüsselt (Internet) zur Leitstelle übermittelt werden.

Mit dem Analogen Erweiterungsmodul sind auch Sprachtextmeldungen möglich, zusätzlich erweitert es die Funktion des ÜG um das Übertragungsverfahren mit dem 10 Baud Protokoll. Das Analoge Erweiterungsmodul erweitert die Funktion des ÜG um das Übertragungsverfahren mit dem 10 Baud Protokoll. Mit dem Erweiterungsmodul „CWF“ lässt sich das Gerät um 8 weitere Meldelinien und 7 Fernschalt- Relaisausgänge erweitern.

Störungsmelder

Zur automatischen Übermittlung von technischen Alarmen, Zustandsänderungen, Gefahrenmeldungen usw. in Form von Sprachtexten zu beliebigen Telefonteilnehmern und/oder in Form digitaler Signale über den analogen Telefonanschluss zu Alarm-Empfangseinrichtungen. Meldungen über Cityruf/Pager (Numerik-Empfänger) sind auch möglich. Die Ansage- und Meldetexte werden mittels ansteckbarem Mikrofon aufgesprochen und digital abgespeichert. Das Gerät kann so parametriert werden, dass bei ordnungsgemäßer Quittung der Meldung der Programmablauf gestoppt wird. Mit Hilfe eines MFVCodesenders kann der Störungsmelder fernabgefragt und die Fernschaltrelais ferngeschaltet werden.


 
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